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UKRAINE: ZWISCHEN GESCHÄFT MIT DEM KRIEG UND HUNGERTOD

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REMEMBERS Gastbeitrag von Evelin Piètza

Rentner der Ukraine sind am Rande des Hungers

Die Wirtschaftskrise und der Fall der Griwna führen immer mehr Ukrainer in den sozialen Abgrund. Während die Lebensmittelpreise und vor allem die Heizkosten enorm steigen, gibt es eine Stagnation oder gar Kürzungen im Bereich der Löhne und Renten der Ukrainer. Der Mindestlohn in der Ukraine beträgt 79 Euro, die Mindestrente nur 62 Euro.

Zuletzt wurden der Mindestlohn und die Mindestrente in der Ukraine am 1. Dezember 2013 angeglichen. Vor dem Hintergrund des “Einfrierens” der Sozialleistungen und der Erhöhung der Tarife im Dienstleistungssektor sowie dem Mangel an warmen Wasser und der dramatischen Reduzierung der Wärmeversorgung, begannen die Proteste gleichzeitig in mehreren Regionen der Ukraine. Die Menschen blockieren Straßen und eilen zu den Sitzungen der Gemeinderäte, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen.

Man kann davon ausgehen, dass die sozialen Proteste in der nächsten Zeit zunehmen werden. Die wirtschaftliche Situation der Ukraine wird sich weiterhin verschlechtern, hinzu kommt ein astronomischer Anstieg der Arbeitslosigkeit. Der derzeitige Durchschnittsverdienst von 3.000 Griwna (160,- €) ist bereits jetzt für viele Menschen nicht mehr ausreichend. Durch die Zerstörung der Realwirtschaft der Ukraine und dem damit verbundenen dramatischen Anstieg der Arbeitslosigkeit ist der Absturz in die Verarmung vieler ukrainischer Bürger vorprogrammiert.

Bei all dem ist wichtig zu erwähnen, dass die von der neuen Regierung eingeführte „Militärsteuer“ seit dem 3. August 2014 bereits eine halbe Milliarde Griwna3 einbrachte. 1,5% seines Lohnes muss jeder Steuerzahler im Monat, laut diesem Gesetzt, für die ATO aufbringen.

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Zum gesamten Artikel: UKRAINE: ZWISCHEN GESCHÄFT AM KRIEG UND HUNGERTOD


Evelin Piètza

Evelin Piètza

Evelin Piètza

Journalistin, Publizistin, Fotografin

  • bereits seit 30 Jahren politisch aktiv
  • seit 20 Jahren vorwiegend mit den Konflikten und Kriegen der ganzen Welt beschäftigt
  • seit mehr als 10 Jahren in Publizistik tätig

 

Motivation:
“Das Leid dieser Welt. Wenn man es nicht mehr sehen kann, sollte man erst recht nicht wegschauen! Mein Fokus liegt vornehmlich auf der Friedenspolitik, wobei ich da dem Grundsatz folge, dass man sich intensiv mit den Kriegen dieser Welt auseinander setzen muss, bevor man den Frieden erreicht bzw. über ihn reden kann. Denn ich bin der Meinung, dass nur eine umfangreiche Aufklärung der Menschen es möglich machen wird, dass sie sich immer weniger instrumentalisieren lassen. Was dann zur Folge hätte, dass Kriege so einfach nicht mehr durchführbar wären. Durch meine Arbeit als Friedensaktivistin konnte ich mir im Laufe der Jahre ein sehr umfangreiches Netzwerk aufbauen und stehe daher mittlerweile in Kontakt mit deutschsprachigen Aktivisten aus 23 Ländern dieser Welt sowie mit über 30 unabhängigen Journalisten. Und dieses unersetzbares Netzwerk bereichert mein Wirken natürlich sehr”.
Evelin Piètza

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