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Kommentar von Mark Bartalmai im Kino in Hamburg zu Ukrainian Agony

Am Sonntag den 9. August führte das Free21​-Magazin im Kino 3001 den Dokumentarfilm aus dem Donbass von Mark Bartalmai auf. Erstmals wird hier die ukrainische Tragödie in einem Dokumentarfilm aus Sicht der Bevölkerung des Donbass erzählt.

Der Kinosaal war vollständig ausgebucht und der Film stieß auf reges Interesse der Besucher.

Im Anschluss der Filmvorführung beantwortete und kommentierte der Journalist Mark Bartalmai einige Fragen und Anmerkungen der Gäste.

Der Dokumentarfilm entstand aus über 3 Terabyte Videomaterial, welches über Monate an verschiedensten Orten aufgenommen wurde, ist 102 Minuten lang und wird in drei verschiedenen Sprachen erscheinen – Deutsch, Englisch und Russisch.

Der Film zeigt verschiedene Bereiche des Krieges in Episoden und individuellen Geschichten. Der Fokus liegt auf der persönlichen Perspektive der Akteure, unterstützt mit dem aufgenommenen Videomaterial während und nach der Bombardierung von Städten, Kämpfen und dem Leben der Leute unter Kriegsbedingungen in der Mitte Europas.

Die Dokumentation ist kein Actionfilm, vielmehr lebt sie von gesprochenen Worten von Menschen und ihren geschilderten Eindrücken. Begleitet mit Sequenzen der Geschehnisse zeigt es ein Bild persönlicher Gefühle der Betroffenen – sowohl Zivilisten, Soldaten als auch Journalisten.

“Ukrainian Agony” ist ein stiller Film über das immense Ausmaß und die Gewalt des Krieges. Er ist derzeit der einzige Film eines deutschen Journalisten, der selbst seit fast einem Jahr im Donbass lebt.

Hamburg 2015, 3001 Kino

Kategorien:Deutsch, Interviews, Ukraine

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